Ihre Hände
in besten
Händen

Spezialisierte Hand- und Ellbogenchirurgie mit Fokus auf modernste Techniken und Ihre individuelle Genesung.

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Dr. Mihalic - Spezialist für Handchirurgie
Arzt untersucht die Hände eines Patienten

Ihre Hände im Fokus

Individuelle Therapie für höchste Ansprüche

Unsere Hände sind hochkomplexe Werkzeuge. Sie ermöglichen feinste Bewegungen, sind mit immenser Kraft belastbar, tragen Emotionen nach außen und koordinieren vielfältigen Bewegungsabläufe – meist ganz selbstverständlich. Erst wenn Schmerzen, Verletzungen oder Bewegungseinschränkungen auftreten, wird deutlich, wie sehr wir im Alltag, im Beruf und in unserer Selbstständigkeit auf ihre uneingeschränkte Funktion angewiesen sind.

Ich biete Ihnen eine vollumfängliche Therapie ihrer Beschwerden an – maßgeschneidert, patientenorientiert und unkompliziert.

Jede Hand, jede Erkrankung und jede Lebenssituation ist anders. Deshalb nehme ich mir Zeit, Ihre Beschwerden genau zu analysieren, Therapieoptionen transparent zu erklären und gemeinsam mit Ihnen den für Sie passenden Behandlungsweg zu wählen.

Leistungen Hand

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch Druck auf den Medianusnerv in dessen Kanal am Handgelenk. Typische Beschwerden sind Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, oft besonders nachts.

Schnappfinger/schnellender Finger

Beim Schnappfinger kommt es zu einer schmerzhaften Blockierung beim Beugen und Strecken eines Fingers. Ursache ist meist eine Verdickung der Beugesehne oder ihres Gleitlagers. Der Finger „schnappt“ plötzlich oder bleibt kurz oder dauerhaft hängen.

Morbus Dupuytren

Morbus Dupuytren ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Handfläche. Dabei bilden sich Knoten und Stränge, die zu einer zunehmenden Beugestellung einzelner oder mehrerer Finger führen können.

Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose)

Die Rhizarthrose (auch Abnützung des Daumensattelgelenks) ist eine der häufigsten Arthrosen der Hand. Sie verursacht Schmerzen beim fast allen Bewegungsfreiheiten des Daumens, häufig kommt es deshalb zu einem Kraftverlust sowie einer zunehmenden Fehlstellung am Daumen.

Knochenbrüche

Bei Knochenbrüchen an der Hand spielt eine gut abgestimmte, möglichst wenig einschränkende Therapie eine unheimlich wesentliche Rolle. Nicht jede Knochenverletzung ist auf den ersten Blick erkennbar, weshalb eine sorgfältige Untersuchung und weiterführende bildgebende Diagnostik wichtig sind.

Ganglion („Überbein“)

Ein Ganglion ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Ausstülpung einer Gelenks- oder Sehnenscheide, meist am Handgelenk oder den Fingergelenken. Es zeigt sich als tastbare Schwellung, die manchmal schmerzhaft ist oder die Beweglichkeit einschränkt.

Arthrose der Handgelenke und Finger

Arthrose ist eine alters- oder belastungsbedingte Abnützung der Gelenke. An der Hand betrifft sie häufig die Fingergelenke oder das Handgelenk. Allerdings besteht die Hand aus 27 Gelenken- und jedes davon kann symptomatisch sein. Symptome sind Schmerzen, Steifigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit.

Bandverletzungen an der Hand

Bänder stabilisieren die zahlreichen Gelenke der Hand und sorgen dafür, dass Kraft, Beweglichkeit und Feinmotorik kontrolliert zusammenspielen. Bei Stürzen, Verdrehungen oder sportlichen Belastungen können diese Strukturen reißen oder überdehnt werden. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Schwellung, Bluterguss und ein Gefühl von Instabilität im betroffenen Gelenk.

Arthroskopie des Handgelenkes

Unklare Handgelenksschmerzen, alte Bandverletzungen oder kleine, im Gelenk gelegene Ganglien sind Gründe, warum eine Gelenksspiegelung des Handgelenkes notwendig sein kann.

Weitere Leistungen

  • Eigenblut/Stammzelltherapie
  • Knöcherne Korrekturoperationen bei angeborenen oder posttraumatischen Fehlstellungen
  • Pseudarthrosenbehandlung
  • (Teil-)Versteifungen am Handgelenk
  • Handgelenksendoprothetik
  • rheumatologische Hand- und Ellbogenchirurgie

Leistungen Ellbogen

Tennis- und Golferellbogen (Laterale und mediale Epicondylitis)

Der Tennis- sowie der Golferellenbogen sind schmerzhafte Überlastungserkrankungen der Sehnenansätze an der Außen- beziehungsweise Innenseite des Ellenbogens. Obwohl die Namen sportlich klingen, sind häufig Menschen betroffen, die beruflich oder im Alltag wiederholte Greif- oder Hebebewegungen ausführen.

Schleimbeutelentzündung (Bursitis olecrani)

Die Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen führt zu einer sichtbaren Schwellung an der Ellenbogenspitze und ist häufig druckempfindlich. Die Ursache ist meist eine länger andauernde Druckbelastung, beispielsweise durch häufiges Aufstützen (Studentenellbogen), oder eine kleinere Verletzung. In manchen Fällen kann sich die Entzündung auch bakteriell entwickeln.

Nervenkompressionssyndrome am Ellbogen

Beim Kubitaltunnelsyndrom kommt es zu einer Einengung des Ellennervs an der Innenseite des Ellenbogens. Betroffene berichten häufig über Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein „Einschlafen“ von Ring- und Kleinfinger. In fortgeschrittenen Stadien kann auch die Handkraft nachlassen oder krampfartige Beschwerden an der Hand entstehen.

Distale Bizepssehnenruptur

Ein Riss der distalen Bizepssehne entsteht meist plötzlich unter Belastung, etwa beim Heben eines schweren Gegenstandes.

Ellenbogenarthrose und freie Gelenkkörper

Die Ellenbogenarthrose beschreibt einen fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels. Betroffene leiden unter belastungsabhängigen Schmerzen, zunehmender Steifigkeit und eingeschränkter Beweglichkeit. Häufig entsteht die Arthrose als Folge früherer Verletzungen oder langjähriger Belastung. Die konservative Therapie umfasst Physiotherapie, Schmerzmedikation sowie Infiltrationen, etwa mit Hyaluronsäure, Kortison oder Eigenblut. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten. In fortgeschrittenen Fällen können arthroskopische Eingriffe oder – selten – ein künstlicher Gelenkersatz notwendig werden.

Bandverletzungen und Luxationen

Oft werden Bandverletzungen aufgrund der Komplexität des Gelenkes nicht erkannt und führen dadurch zu Instabilitäten oder Schmerzen. Eine gute Abklärung, oft auch mittels arthroskopischer Testung der Gelenkspartner, bedingt eine suffiziente konservative und operative Therapie des Ellbogens.

Hand- und Physiotherapie

(Mindestens) 50% des hand- und ellbogenchirurgischen Erfolges ist die Anbindung an eine gute Therapeutin oder einen guten Therapeuten.

In meiner Ordination lege ich großen Stellenwert auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Daher bin ich in ein Netzwerk aus hervorragend ausgebildeten Hand- und PhysiotherapeutInnen integriert, mit denen ich vertrauensvoll kooperiere.

Durch den regelmäßigen fachlichen Austausch können Diagnostik, Therapieplanung und Rehabilitation optimal aufeinander abgestimmt werden. So profitieren meine Patientinnen und Patienten von einer ganzheitlichen Betreuung – von der Erstuntersuchung bis zur vollständigen Wiederherstellung der Funktion.

Kooperationspartner:innen

  • Physikalische Medizin KUK
  • Lisa Mezger
  • Julia Schwarzinger
  • Magda
  • Lasti

Über mich

Die Handchirurgie wurde mir gewissermaßen in die Wiege gelegt: Mein Vater war drei Jahrzehnte als Handchirurg im Salzkammergut tätig. Schon während meines Medizinstudiums erhielt ich durch ihn spannende Einblicke in dieses faszinierende Spezialgebiet der Chirurgie. Von Anfang an begeisterten mich die Feinheit, Präzision und die beeindruckende Komplexität der menschlichen Hand.

Nicht zuletzt durch meine eher risikofreudigen Hobbys in der Jugend – Skateboarden und Snowboarden – sammelte ich persönliche Erfahrungen mit Handverletzungen. Mehrere Wochen mit eingegipsten Händen haben mir eindrücklich gezeigt, wie einschränkend Verletzungen und längere Ruhigstellungen im Alltag sein können.

Vielleicht war auch das ein Grund, warum mich mein Weg schließlich in die Unfallchirurgie und Orthopädie – und insbesondere in die Handchirurgie – geführt hat.

1991Geboren in Vöcklabruck und aufgewachsen im wunderschönen Salzkammergut
2007 - 2009Österreichisches Jugendkadermitglied des österreichischen Ruderverbandes mit Teilnahmen an Welt- und Europameisterschaften
2010 - 2016Diplomstudium Humanmedizin an der medizinischen Universität Graz
2017 - 2023Basisausbildung, Facharztausbildung Orthopädie und Traumatologie an der Kepler Universitätsklinik
Seit 2020Replantationsteam der Kepler Universitätsklinik
Seit 2023Oberarzt Orthopädie und Traumatologie Kepler Universitätsklinik
Seit 2023Leitung des mikrochirurgischen Ausbildungszentrums (MAZ) in Linz
Seit 2024Leitender Oberarzt der orthopädischen und unfallchirurgischen Tageschirurgie
Seit 2025Stellvertretender leitender Oberarzt der Hand- und Ellbogenchirurgie
Seit 2025Zertifizierter Handchirurg

Information

Wahlarztordination

In meinen Wahlarztordinationen für Hand- und Ellbogenchirurgie widme ich mich den besonderen Funktionalitäten der Hand und des Ellbogens. Ich biete Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Hand- und Ellbogenchirurgie – von sorgfältiger Diagnostik über konservative Therapien bis hin zu operativen Eingriffen. Ziel jeder Behandlung ist es, nicht nur Beschwerden zu lindern, sondern die natürliche Beweglichkeit, Kraft sowie Feinmotorik wiederherzustellen.

Als Wahlarzt bin ich nicht im Kassensystem tätig – Rechnungen werden vorab von Ihnen beglichen und können danach für eine (teilweise) Erstattung durch Ihre Krankenkasse von Ihnen eingereicht werden.

Storno

Terminkollision, Krankheit oder ungeplante Zwischenfälle: auch ein Arzttermin ist davor nicht gefeit. Ich bitte daher um eine rechtzeitige Abmeldung des Termins. Sollte keine Abmeldung erfolgen, behalte ich mir vor, eine Stornogebühr zu verrechnen (50% der Erstordinationsgebühr).

Zweitmeinung

Volle Ambulanzen, hoher Versorgungsdruck, Anrufe von OP und Station während des Patientengesprächs: in meiner Ausbildung an einer der größten unfallchirurgisch/orthopädischen Abteilung Österreichs kann ich verstehen, dass sich im stressigen Ambulanzalltag nicht immer alle Fragen der Patienten klären lassen. Ich stehe Ihnen gerne für eine fundierte, ehrliche und sinnbringende Zweitmeinung zur Verfügung.

Dazu sind schnell verfügbare Termine notwendig, um unnötige Verzögerungen zu der Therapie zu verhindern – zögern Sie bei der Terminanfrage nicht, einen zeitnahen Termin zu erwirken.

Das Mitbringen sämtlicher Befunde, die bis dato zu Ihrem Beschwerdebild erhoben wurden, sollten Sie zur Untersuchung bitte unbedingt mitbringen!